Wissenschaftskommunikation

Herausforderung Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftskommunikation ist mit einem breiten Spektrum altbekannter und zugleich auch neuer Herausforderungen konfrontiert. Die Verschiebung, wenn nicht gar das Verschwinden früherer etablierter Abgrenzungen zwischen Wissenschaft und anderen Systemen, wie etwa der Politik, den Medien und Bürgerschaften, geht mit einem Wegfall von Beschränkungen – beispielsweise der Reichweite, des Zugangs und des Einflusses – einher.

Moderne Wissenschaftskommunikation hat somit die Aufgabe, sich diesen Veränderungen zu stellen und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, zielgruppengerecht ihre jeweiligen Forschungsgegenstände darzustellen und denjenigen zugänglich zu machen, die die Prozesse und Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit interdisziplinär oder/und praxisnah nutzen möchten. Im Kern geht es dabei um einen angemessenen und direkten Dialog zwischen Wissenschaft, angrenzenden Disziplinen und anderen Gesellschaftssystemen. Wissenschaftskommunikation soll aus dieser Perspektive einen Austausch mit Akteurinnen und Akteuren regionaler und überregionaler Initiativen fördern, politischen Entscheidungsträgern einen Zugang zu aktueller Forschung ermöglichen und eine Kooperation mit angrenzenden Wissenschaftsdisziplinen vermitteln. Darüber hinaus gilt es, qualifiziertem und interessiertem wissenschaftlichen Nachwuchs für das jeweilige Themengebiet zu begeistern. Dass dabei Ansprache und Darstellung je nach Zielgruppe unterschiedlich ausgestaltet sein müssen, ohne dass sich das Wesen der Wissenschaft und ihre systemimmanenten Ansprüche verwässern, ist die wohl größte Herausforderung.

Traditionelle und innovative Kommunikationskanäle kombiniert

Stehen mit einer so definierten Aufgabenstellung an die Wissenschaftskommunikation primär Inhalte, Form und mögliche Übersetzungen wissenschaftlicher Prozesse bzw. deren Ergebnisse im Fokus, so stellt sich darüber hinaus stets auch die Frage nach den angemessenen Kommunikationskanälen. Das Internet bietet hierfür nicht erst seit heute ein breites Spektrum effizienter Lösungen, die von der klassischen Webseite über die Bereitstellung digitaler Publikationen bis hin zur Einbindung ausgewählter Social-Media-Kanäle reicht. Dabei stoßen themen- sowie projektspezifische Darstellungen insbesondere im universitären Kontext häufig auf nur schwer zu überwindende Barrieren: Beispielweise die Einbindung von Social-Media-Kanälen (wie z.B. Twitter, Instagram und sogar Facebook) sowie deren Nutzung als effizientes Kommunikationsmedium, um universitäre und wissenschaftliche Themenfelder an ein breites Publikum zu adressieren zu können, wird vielerorts (zu Unrecht) nach wie vor abgelehnt. Demgegenüber steht die empirische Erkenntnis, dass sich beispielsweise Studieninteressierte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aber auch zivilgesellschaftliche Akteure zunehmend dieser Kanäle bedienen, um einen ersten Kontakt mit dem jeweiligen Themengebiet herzustellen, um sich zu informieren und zu orientieren. Ob und unter welchen Bedingungen ein solcher Kommunikationskanal im Kontext von wissenschaftlichen Themengebieten aufgebaut und gepflegt werden soll, ist eine spannende Frage, die individuell beantwortet werden muss.

Institutionelle Internetauftritte wirken (optisch und technisch) häufig veraltet, sind nicht darauf ausgelegt, neuere digitale Medien sowie Social-Media-Kanäle angemessen zu integrieren und sind zudem sperrig in ihrer Bedienung bzw. restriktiven Regelungen der institutionellen IT-Administration unterworfen. Um beispielsweise Drittmittelprojekte zeitnah, ansprechend und zugleich zielgruppengerecht darstellen zu können, erweisen sich die hauseigenen universitären oder übergeordneten institutionellen Möglichkeiten oft als zu starr und somit nicht geeignet. Die so skizzierten Rahmenbedingungen können bereits zu Beginn eines Projektes die Schwierigkeit mit sich bringen, die an dem Projekt beteiligten Träger und Institutionen visuell gleichberechtigt darzustellen. Häufig sind die instituts- oder universitären Logos auf den hauseigenen Internetseiten überpräsent, sowohl Träger als auch Projektpartner können nicht adäquat in bestehende Standardlayouts der Internetauftritte eingearbeitet werden. Geht es darüber hinaus um die Pflege der Inhalte, so bleibt Nicht-Institutsangehörigen der Zugang zur technischen Administration grundsätzlich verwehrt, womit zum einen ein unnötig zeit- und arbeitsintensiver Aufwand betrieben muss, um Aktualität zu gewährleisten, bzw. es unmöglich wird, projektintern Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche zu verteilen.

Open-Source Content-Management-Systeme

Für die Praxis bieten sich hier sogenannte Open-Source-Systeme an, die schnell und unkompliziert eine angemessene und zugleich hoch professionelle Lösung für die Darstellung wissenschaftlicher Prozesse und Ergebnisse ermöglichen. Eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Plattformen ist WordPress, ein System, das sich nach der Installation intuitiv bedienen lässt, die Einbindung digitaler Medien (Dokumente, Audio-und Videodateien) sowie von Social-Media-Kanälen ermöglicht. Darüber hinaus ist das System durch integrierte Blog-Funktionen kein einseitiges “Sender-Medium“, sondern vielmehr Plattform für einen offenen Dialog zwischen wissenschaftlicher Arbeit, angrenzenden Disziplinen sowie politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Der Betrieb der Seiten kann dabei auf instituts-internen Servern oder auch bei freien Anbietern erfolgen. Soll das Projekt im Verlauf der Zeit einem neuen Verantwortungskreis zugeordnet werden, kann die Installation ohne technische Probleme „umziehen“. Somit bleibt der projekt- oder themenbezogene bezogene Internetauftritt kostengünstig, einfach zu pflegen und vor allem flexibel.

Praxisnahe und umfassende Lösungen aus einer Hand

Durch meine langjährige Tätigkeit in wissenschaftlichen Instituten, die sowohl Forschung und Lehre, als auch die redaktionelle bzw. technische Verantwortung für die mediale Außendarstellung sowie die Wissenschaftskommunikation umfasst, bin ich in der Lage, Sie im Kontext ihrer Projekte qualifiziert zu beraten und darüber hinaus die entsprechenden Projekte technisch auch zu realisieren. Dies können beispielsweise drittmittelgeförderte oder auch interdisziplinäre Netzwerkforschungen sowie Tagungen und Konferenzen sein.

Wissenschaftskommunikation

Inhaltlich stehe ich Ihnen und Ihren Projekten als Sozialwissenschaftler zur Verfügung und kann sie gerne auf Grundlage der neueren Entwicklung in der Wissenschaftskommunikation beraten. Ich bin Ihnen gerne dabei behilflich, wissenschaftliche Prozesse und deren (Zwischen-)Ergebnisse zielgruppengerecht aufzubereiten, ggf. zu „übersetzen“ und zu platzieren.

Internetpräsenz

Um Ihnen und Ihren Projekten schnell und unkompliziert einen institutionell unabhängigen Internetauftritt zur Verfügung stellen zu können,  habe ich mich insbesondere auf die Installation und Pflege von WordPress basierten Websites für wissenschaftliche Projekte spezialisiert.

Layout digitaler Medien

Ergänzend oder auch alleinstehend biete ich professionelle Layouts für Informationsmaterial (z.B. Broschüren, Ankündigungsplakate, tagungsbegleitende Handouts) bis hin zu regelmäßig erscheinenden Online-Zeitschriften an.